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DGUV Vorschrift 2

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DGUV Vorschrift 2
Gesamtbetreuung = Grundbetreuung + betriebsspezifische Betreuung und Produkte

Hubarbeitsbühnen Bediener

Rechtliche Situation

Den Umgang mit fahrbaren Hubarbeitsbühnen regeln das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie die TRBS 2111. Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR), Grundsätze (BGG) und Informationen (BGI) verdeutlichen die Anforderungen an das sichere Betreiben von Hubarbeitsbühnen. 

Anforderungen an die Bedienperson

Bedienpersonen müssen besonders geschult und ausgebildet sein, da sie für den gesamten Arbeitsablauf, wie etwa das Aufstellen oder das Steuern, Verantwortung tragen und körperlich und geistig geeignet ist. Um diese Eigenschaften abzuklären, empfehlen sich Eignungsuntersuchungen nach den DGUV-Informationen 250-427 G 25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten“ sowie 250-449 G 41 „Arbeiten mit Absturzgefahr“ vor Aufnahme der Tätigkeit.

Den Nachweis der Befähigung kann der Bediener zum Beispiel durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Ausbildung nach dem DGUV-Grundsatz 308-008 „Ausbildung und Beauftragung der Bediener von Hubarbeitsbühnen“ erbringen.

Prüfungen von Hubarbeitsbühnen

Der Bediener einer Hubarbeitsbühne hat vor jeder Benutzung eine Sicht- und Funktionsprüfung durchzuführen, darüber hinaus sind Hubarbeitsbühne regelmäßig durch befähigte Personen sicherheitstechnisch zu überprüfen. Empfohlen wird die Überprüfung in Abständen von maximal einem Jahr (DGUV-Regel 100-500 Kap. 2.10, DGUV-Grundsatz 308-003). Die Ergebnisse der wiederkehrenden Prüfung sind in einem Prüfprotokoll zu dokumentieren.