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Arbeitsunfall - Unfalluntersuchung

Systematischen Untersuchung von Arbeitsunfällen, bei denen Personen in Mitleidenschaft gezogen werden, sind für die Betroffenen oft schmerzhaft und für den Betrieb teuer. Auch Betriebsstörungen durch Beinahe-Unfälle und Ereignisse, die nur Sachschaden zur Folge haben, können kostspielig sein.

Es lohnt sich also, hier den Hebel anzusetzen.

Werden in Ihrem Betrieb Ereignisse, wie Arbeitsunfälle, Beinahe-Unfälle, Berufskrankheiten und Sachschäden, systematisch abgeklärt und erfasst?

Ziel dieser Abklärungen ist es, ähnliche Ereignisse in Zukunft zu vermeiden und das betriebliche Sicherheitssystem zu verbessern.

Vorgehen bei der Unfallanalyse

Jede Unfalluntersuchung sollte in drei voneinander getrennten Schritten vorgenommen werden:

I. Beschreibung des Ereignisses

II. Wieso ist dieses Ereignis passiert (konkrete Ursachen)?

III. Ursachen ermitteln

IV. Maßnahmen treffen Als Arbeitgeber/-in, Betriebsinhaber/-in oder Vor gesetzte/-r sind Sie für die Anordnung und Durchsetzung der Maßnahmen im Betrieb verantwortlich.

Aufgaben/Pflichten des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin

• Erste Hilfe bereitstellen und ärztliche Versorgung ermöglichen.

• Bei Ausfall von mehr als 3 Tagen den Unfall der Berufsgenossenschaft und dem Gewerbeaufsichtsamt melden.

• Bei tödlichen, besonders schweren Unfällen und Massenunfällen (mehrere Personen) den Unfall sofort melden (z. B. telefonisch oder per Fax).

• Eine Unfalluntersuchung durchführen und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Unfälle treffen.

Klären Sie deshalb unerwünschte Ereignisse selbst ab.

Bei Arbeitsunfällen bzw. Beinahe-Unfällen ist es ratsam, eine Unfallanalyse an externe Experten zu vergeben.

Lassen Sie sich bei dieser Aufgabe von unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit oder unserem Betriebsarzt unterstützen.