Grundregeln der Ladungssicherung
Nur Fahrzeuge benutzen, deren Größe, Art des
Aufbaus und Ausrüstung geeignet sind, die durch die
Ladung zu erwartenden Kräfte sicher aufzunehmen. So
laden, dass der Ladungsschwerpunkt so tief wie möglich
liegt. Schweres gehört nach unten, Leichtes nach oben.
Für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung
sorgen.
Der Ladungsschwerpunkt sollte möglichst auf der Längsmittellinie
des Fahrzeugs liegen. Fahrzeuge niemals überladen.
Zulässige Gesamtgewichte und höchstzulässige
Achslasten beachten. Ladung so verstauen, dass sie sich
auf der Ladefläche nicht in Bewegung setzen kann. Hierfür
vorgesehene Sicherungsmittel benutzen. Sicherungen in den
Fahrpausen kontrollieren. Mit angepasster Geschwindigkeit
auf die veränderten Fahreigenschaften des beladenen
Fahrzeugs reagieren.
Laut StVO ist der Lkw-Fahrer dafür verantwortlich,
die Ladungssicherung und Lastverteilung vor der Fahrt zu
kontrollieren, das Fahrverhalten an die Ladung anzupassen
und die Ladungssicherung beim Transport zu kontrollieren
und gegebenenfalls nachzubessern. Aber auch der Verlader
ist für die beförderungssichere Beladung verantwortlich.
Der Fahrzeughalter schließlich, also der Unternehmer
oder Spediteur, ist rechtlich für die Ladungssicherung
zuständig. Er muss ein für die jeweilige Ladung
geeignetes Fahrzeug mit geeigneten Hilfsmitteln zur Ladungssicherung
bereitstellen.
Auch Schulung, Information und Kontrolle der
Fahrer gehören zu seinen Pflichten. Das macht
deutlich, dass eine optimale Ladungssicherung nur dann zustande
kommt, wenn Fahrzeugführer, Verlader und Fahrzeughalter
vor Transportbeginn die notwendigen Maßnahmen abstimmen.
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