1. Grund:
Gewerbliche und öffentliche Bauherren brauchen einen
guten Ruf, um am Markt bestehen zu können.
Und zum guten Ruf gehören neben Zuverlässigkeit,
Qualitätsarbeit und Termintreue auch Sicherheit und
Gesundheitsschutz am Bau. Sie als Bauherr haben die gesetzliche
Verpflichtung nach der Baustellenverordnung, für eine
professionelle Koordination auf Ihren Baustellen zu sorgen,
Sicherheits- und Gesundheitsschutzpläne aufstellen
zu lassen und damit die Risiken für die Beschäftigten
auf Ihren Baustellen zu minimieren. Nehmen Sie Ihre Pflichten
als Chance wahr!
Denn auf gut organisierten, sicheren Baustellen vermeiden
Sie vielfältige Reibungsverluste wie:
 |
kein
ärger mit den Aufsichtsbehörden |
 |
keine
Störungen durch schlecht aufeinander abgestimmte
Unternehmen |
 |
keine
Negativschlagzeilen durch Unfälle |
2. Grund:
Das Zusammenwirken von Planern und Ausführenden auf
der Baustelle funktioniert reibungsloser. Stimmt die Organisation
und Koordination auf Ihrer Baustelle, stimmt die ganze Logistik.
Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit den staatlichen
und berufsgenossenschaftlichen Aufsichtsbehörden wesentlich
leichter für Sie: Sie vermeiden deren Eingreifen bei
Missständen auf der Baustelle, evtl. sogar Baustillstandszeiten,
die Ihre Kosten in die Höhe treiben würden. Das
gilt ebenso für die Verkehrssicherungspflichten des
Bauherrn: hat er diese gut organisiert, ist ein bedeutendes
Haftungsrisiko ausgeschaltet.
Planungssicherheit schafft also beides:
 |
Sicherheit
für die Beschäftigten auf Ihrer Baustelle
|
 |
Sicherheit
in Zeitplanung und störungsfreiem Bauablauf |
3. Grund:
Kosten möglichst niedrig halten - aber sparen Sie
nicht an der falschen Stelle.
Zu Unrecht gilt manchen Bauherren die Umsetzung der Baustellen-verordnung
als kostentreibend und deshalb als "lästige Pflicht".
Haben Sie aber einen Planungskoordinator bestellt, der schon
in den Ausschreibungen auf die Vermeidung gegenseitiger
Gefährdungen und gemeinsamer Sicherheitseinrichtungen
achtet, können Sie nachträgliche, meist weit teurere
Beauftragungen vermeiden. Sie können schon in der Planung
die Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerke so organisieren,
dass später kein Zeitverzug entsteht, der unvermeidlich
auch zusätzliche Kosten bedeutet. Und je weniger Unfälle
auf Ihrer Baustelle vorkommen, desto geringer sind die Ausfallzeiten
und die damit verbundenen Folgekosten. Arbeits- und Gesundheitsschutz
am Bau rechnen sich also!
4. Grund:
Gute Qualität entsteht nur unter guten Arbeitsbedingungen.
Dazu gehören rechtzeitig geplante und koordinierte
Bauabläufe, mit denen Störungen vermieden werden.
Stehen sich die von Ihnen beauftragten Unternehmen gegenseitig
"auf den Füßen", so erhöht sich nicht nur
das Risiko des Terminverzugs, es erhöhen sich auch
die Gefährdungen auf Ihrer Baustelle und damit das
Unfallrisiko . Die Qualität des Bauprozesses wirkt
sich direkt auf die Qualität des späteren Bauwerks
aus. Und die soll schließlich für Sie als Bauherr
sprechen! Wo gute Baustellenkoordination stattfindet, kann
jedes Gewerk sicher und störungsfrei arbeiten und beste
Qualität liefern.
5. Grund:
Sie sind als Bauherr verpflichtet, schon in der Planungsphase
Ihres Bauvorhabens eine "Unterlage für spätere
Arbeiten" zu erstellen oder erstellen zu lassen.
Diese Unterlage enthält
 |
eine
Aufstellung der zu erwartenden späteren Arbeiten
am Bauwerk |
 |
eine Beurteilung der Gefährdungen |
 |
die
Auswahl sicherheitstechnischer Einrichtungen |
Für die Betreiber und Nutzer des Bauwerks ist diese
Unterlage von zentraler Bedeutung, denn sind die erforderlichen
Vorkehrungen für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
getroffen und dokumentiert, können die Kosten hierfür
deutlich gesenkt werden. Das wirkt sich auch positiv auf
die Vermietbarkeit und damit die langfristige Rentabilität
des Gebäudes aus.
SiGeKo-Sicherheits-Gesundheitsschutzkoordinatoren:
Leistungen des Koordinators für
die Planungsphase &
Leistungen Ausführungsphase
Ausarbeiten des Sicherheits- und
Gesundheitsschutzplan
|